„Have you ever seen a better guitar quartet with such sound ?“
(William Kanengiser, Los Angeles Guitar Quartet)
2007 haben sich vier junge Gitarristinnen, alle Absolventinnen der Anton Bruckner Privatuniversität, zusammengefunden, um das „Linzer Gitarren Quartett“ ins Leben zu rufen. Ein ambitioniertes künstlerisches Vorhaben, das seither mit stetig wachsendem Erfolg belohnt wird. Europaweit begeistert das Ensemble Publikum und Kritik gleichermaßen durch hohes technisch-musikalisches Niveau sowie faszinierenden Farb- und Facettenreichtum in der Tonqualität. Dass alle vier Musikerinnen ihre solistische Ausbildung beim gleichen Lehrer erhielten, trägt viel zu Ausgewogenheit, Harmonie und besonderen Interpretationsmöglichkeiten des Ensembles bei, zudem bringt jede einzelne zusätzlich reichlich Erfahrung aus dem Bereich der Kammermusik mit. Im „Linzer Gitarren Quartett“ treffen sie nun als individuelle Künstlerpersönlichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren zusammen, die sich innerhalb der Formation musikalisch hervorragend ergänzen und zu einem unvergleichlichen Ganzen verschmelzen. „In die Herzen der Zuhörer gespielt“, urteilte die Presse enthusiastisch nach einem Konzert des „Linzer Gitarren Quartetts“ und bescheinigte den vier Gitarristinnen „große Virtuosität“ und zutiefst berührende Musikalität. >
Es ist dabei vor allem die einzigartige Klangästhetik, die das Ensemble so besonders macht und ihm höchste Bewunderung auch in Fachkreisen sichert. Im Zuge ihrer musikalischen Weiterbildung beschäftigen sich die vier Musikerinnen intensiv mit Gesang und Atemtechnik, die eine wesentliche Säule ihres gemeinsamen Musizierens bilden und nicht nur Tongebung, Klangentfaltung und musikalische Linienführung prägen, sondern beim Spielen auch zwischen den Musikerinnen zu einer speziellen Verbindung und nahezu blindem Verständnis zu führen scheinen. Damit gelang es dem „Linzer Gitarren Quartett“, bereits nach kürzester Zeit zu einem eigenen, typischen Klangbild zu finden, das das Ensemble im Konzertgeschehen so einzigartig macht.
Das Repertoire des „Linzer Gitarren Quartetts“ spannt den Bogen quer durch die Jahrhunderte und Genres – vom Barock bis zur Neuen Musik, vom strengen Kontrapunkt bis zum südländischen Flair. Neben zahlreichen Originalkompositionen früherer Epochen, kommt virtuosen Opernparaphrasen eine zentrale Stellung zu. Mit solchen Kompositionen führen die vier Gitarristinnen nicht nur eine in der Romantik entstandene Tradition weiter, sondern können vor allem auch ihre faszinierend „cantable“ Spielweise zum Ausdruck bringen.
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Und was wäre ein Gitarrenquartett, würde es nicht auch spanischen und brasilianischen Rhythmen ein besonderes Augenmerk schenken. Zusätzlich widmen sich die vier Musikerinnen intensiv der Musik unserer Zeit sowie neuen Spieltechniken und suchen verstärkt die Zusammenarbeit mit führenden Komponisten. Wichtige weitere musikalische Impulse erhält das Quartett durch Meisterkurse bei renommierten Ensembles und namhaften Musikern.
Trotz seines erst so kurzen Bestehens, kann das „Linzer Gitarren Quartett“ auf eine rege nationale und internationale Konzerttätigkeit verweisen. Neben den zahlreichen Auftritten in ganz Österreich, verdienen vor allem die Konzertreisen nach Athen (Vollmondkonzerte in Korinth), Deutschland (Königsberger Gitarrentage) und Italien (Gorizia) Erwähnung.
Für die nähere Zukunft plant das Ensemble auch die Einspielung einer CD. Engelbert Ecker